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Dividenden und weitere Kapitalmaßnahmen

Dividenden und Kapitalmaßnahmen zu verstehen ist wichtig, um entsprechende Auswirkungen nachvollziehen zu können.

Verbindliche und detaillierte Informationen zu Kapitalmaßnahmen können auf den jeweiligen Unternehmenswebseiten unter Investor Relations gefunden werden.

In den folgenden Abschnitten stellen wir Ihnen diverse Informationen rund um das Thema Kapitalmaßnahmen vor:

Dividenden

Dividenden sind der auf eine Aktie entfallende Anteil an der Gewinnausschüttung einer Aktiengesellschaft. Der Ausschüttungsbetrag entspricht nicht dem Reingewinn, da dieser vor der Auszahlung durch Zuführungen zu Rücklagen reduziert werden kann.

Über die Dividendenhöhe und ihre Auszahlung entscheidet die Hauptversammlung. Während in England und den Vereinigten Staaten die Dividende auch quartalsweise ausgezahlt wird, wird sie in Deutschland regulär jährlich ausbezahlt.

Arten von Dividenden

Dividenden gliedern sich nach unterschiedlichen Kriterien. Nachfolgend stellen wir Ihnen drei gängige Dividendenarten vor:

Bardividende

Bei einer Bardividende erfolgt eine anteilige Gewinnausschüttung. Von der Bruttodividende wird die Quellensteuer abgezogen, dann wird die Nettodividende auf das Depot gebucht. Die Höhe der Dividende wird auf der Hauptversammlung des Unternehmens beschlossen.

Aktiendividende

Von einer Aktien- oder auch Stockdividende spricht man, wenn die Dividendenzahlung nicht in bar als Gutschrift auf das Depot, sondern durch die Ausgabe von Aktien erfolgt.

Sonderdividende

Unter einer Sonderdividende versteht man eine einmalige Gewinnausschüttung aufgrund des Vorhandenseins überschüssiger liquider Mittel oder ungenutzter freier Verschuldungskapazitäten. Die Sonderdividende ist i. d. R. steuerfrei. Es handelt sich um eine Rückzahlung von erstellten Rücklagen aus versteuerten Gewinnen bzw. in der Vergangenheit vorgenommenen Einlagen.

Dividenden einsehen

Im Folgenden zeigen wir Ihnen wie Sie Dividendenzahlungen in Ihren Plattformen einsehen können und ggf. eine Auswahl treffen:

LYNX Basic

Bereits erhaltene Dividendenzahlungen können Sie über LYNX Basic am unteren Ende des Portfolios unter Bargeld-Bewegungen einsehen.

Bargeld-Bewegung
LYNX Trading App

Innerhalb der LYNX Trading App können Sie Dividendenforderungen über das Kontofenster einsehen.

Trader Workstation

Bei Auszahlung einer Bardividende können Sie im Kontofenster der Handelsplattform nachsehen, welchen Betrag Sie erhalten werden. Öffnen Sie das Kontofenster durch einen Klick auf den “Konto”-Button am oberen linken Bildschirmrand in der TWS.

In der Tabelle Market Value – Real FX Balance sehen Sie in der Spalte Dividenden Forderung den Betrag, den Sie empfangen werden.

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Aktiendividende

Bei Ausschüttung einer Aktiendividende erhalten Sie die Möglichkeit zum Erwerb neuer Aktien, Vorzugsaktien genannt, durch ein Bezugsrecht. Die Bezugsrechte werden direkt in Ihr Portfolio eingebucht und sind ebenso im Kontofenster einsehbar. Um eine Auswahl vorzunehmen, loggen Sie sich zunächst in Ihr Client Portal ein.

Klicken Sie nach dem Login rechts oben auf das Benutzersymbol  und auf Try the New Menu (um das neue Menü abzuschalten).

Navigieren Sie auf der Startseite des Client Portals nach ganz unten und klicken Sie auf Support.
Klicken Sie anschließend auf den Corporate Action Manager.

Wählen Sie nun laufende Kapitalmaßnahmen aus oder sehen Sie anstehende sowie abgelaufene Kapitalmaßnahmen ein.

Client Portal

Um alle Dividendenbuchungen detailliert nachzuvollziehen und weitere Rubriken einzusehen (z.B. Kapitalmaßnahmen), haben Sie die Möglichkeit einen Depotauszug direkt über Ihr Client Portal zu erstellen. Über das Hilfe-Center finden Sie in unserem Artikel Depotauszug erstellen eine detaillierte Anleitung zum Abrufen Ihres Auszuges sowie Informationen zu den im Auszug aufgeführten Inhalten.

Des Weiteren erhalten Sie im Client Portal eine Info-Benachrichtigung, sobald das Handelssystem die Ankündigung einer Dividende zu einem in ihrem Portfolio befindlichen Wertpapier erhält.

Weitere Kapitalmaßnahmen

Kapitalmaßnahmen bedeuten für die Aktiengesellschaft eine Veränderung der Eigenkapitalstruktur, wodurch sich auch eine Änderung der Stimmrechtsanteile für den Aktionär ergeben kann.

In der Regel werden Kapitalmaßnahmen vom Vorstand oder vom Verwaltungsrat empfohlen und die Aktionäre stimmen auf der Hauptversammlung darüber ab. Die Gestaltung von Kapitalmaßnahmen kann sehr vielfältig sein und es gehört zu den Pflichten eines Aktionärs, sich über diese selbstständig zu informieren.

Weitere Kapitalmaßnahmen

Neben der Zahlung einer Dividende gibt es weitere gängige Kapitalmaßnahmen.
Einige der am häufigsten auftretenden Kapitalmaßnahmen möchten wir Ihnen nachfolgend vorstellen:

Kapitalerhöhung

Durch die Ausgabe von neuen (jungen) Aktien wird eine Erhöhung des Eigenkapitals erreicht. Hierbei erhalten Sie Bezugsrechte zum Erwerb junger Aktien, wodurch Sie Ihre prozentuale Beteiligung halten können. Diese Bezugsrechte sind ebenfalls für einen vorgegebenen Zeitraum handelbar, Altaktionäre können ihre Bezugsrechte also veräußern oder auch weitere erwerben und damit ihre Beteiligung am Unternehmen erweitern. Bei einer Kapitalerhöhung, die durch eine Umwandlung von Rücklagen in Grundkapital erfolgt, erhalten die Altaktionäre sogenannte Berechtigungsaktien. Inhaber von Derivaten sind grundsätzlich nicht bezugsberechtigt.

Aktiensplit

Ein Aktiensplit führt zu einer Veränderung in der Anzahl der auf das Grundkapital einer Aktiengesellschaft ausgegebenen Aktien. Diese Maßnahme dient dem Zweck, aus „schweren“ Aktien „leichte“ zu machen. Wenn es also zu einem Split im Verhältnis 1:2 kommt, besitzt jeder Aktionär ab dem Tag der Umstellung doppelt so viele Aktien wie vorher. Die Börsenkapitalisierung bleibt am Tag der Umstellung gleich, verteilt sich nun aber in diesem Fall auf die doppelte Zahl von Aktien. Der Aktienkurs ändert sich auch entsprechend: Er halbiert sich. Ein Aktiensplit führt nicht zu einer Veränderung des Grundkapitals.

Merger & Acquisition

Bei einem Merger handelt es sich um eine Unternehmensfusion, unter Acquisition versteht man einen Unternehmenskauf. Ziel eines jeden Unternehmers ist es, durch geeignete Maßnahmen die Existenz seines Unternehmens zu sichern und Wachstum zu erreichen. Die Ausgestaltung dieser Kapitalmaßnahmen kann sehr vielfältig sein.

Kapitalschnitt

Als Kapitalschnitt wird die nominelle Herabsetzung des Kapitals einer Aktiengesellschaft, bei gleichzeitiger effektiver Kapitalerhöhung bezeichnet. Dies erfolgt in der Regel dann, wenn die Gesellschaft gravierende Verluste erlitten hat, durch die das Grundkapital zu weiten Teilen aufgezehrt wird. Dabei wird das Grundkapital zunächst um den Bilanzverlust verringert, soweit dieser das Grundkapital nicht übersteigt, wodurch die Verlusthistorie des Unternehmens beseitigt wird. Um diesem dann einen Neustart zu ermöglichen, wird dann das Kapital erhöht.

Aktienrückkauf

Bei einem Aktienrückkauf kann das Unternehmen nach Beschluss auf der Hauptversammlung die Aktien entweder am freien Markt zurückerwerben oder das Unternehmen fordert seine Aktionäre auf, Zeichnungsangebote abzugeben, also einen Preis anzugeben, zu dem sie ihre Aktien zu verkaufen bereit wären.

Spin-Off

Bei einem Spin-Off gliedert eine bestehende Firma einen Teil des Unternehmens als eigenständige Firma aus. Als Ausgleich für die Abgabe dieses Firmenteils erhalten die alten Aktionäre Aktien des neuen Unternehmens gratis oder zumindest das Recht, diese neuen Aktien zu kaufen. Macht der Aktionär von diesem Recht keinen Gebrauch, kann er das Kaufrecht ebenfalls an der Börse verkaufen (Bezugsrechthandel). In beiden Fällen (Ausgabe von Neu-Aktien oder Verkauf von Bezugsrechten) sollten dem Alt-Aktionär keine finanziellen oder rechtlichen Nachteile entstehen. Spin-Offs bieten Unternehmen die Möglichkeit, durch Umwandlung eines Unternehmensteils in eine Beteiligung, kurzfristig Kapital zu erlangen. Spin-Offs können auch der erste Schritt zu einem kompletten Verkauf eines Unternehmensteils sein.

Aktienzusammenlegung

Bei einer Aktienzusammenlegung (engl. Reverse Split) ist mit Blick auf den Aktiensplit entsprechend Gegenteiliges der Fall: Die Anzahl der ausstehenden Aktien wird verringert, sodass der Aktienpreis proportional steigt.

Statutory Consolidation

Eine Statutory Consolidation ist eine Fusion durch Neugründung. Diese Kapitalmaßnahme führt zum Zusammenschluss zweier Unternehmen und zur nachfolgenden Gründung eines neuen Unternehmens. Die Ausgestaltung dieser Kapitalmaßnahmen kann sehr vielfältig sein.

Kapitalmaßnahmen erkennen

Bitte beachten Sie, dass die Bereitstellung von Informationen und Teilnahmemöglichkeiten an Kapitalmaßnahmen durch LYNX stets von der Zurverfügungstellung der entsprechenden Informationen des jeweiligen Unternehmens abhängig ist.

Im Regelfall werden Sie im Vorfeld in Ihrem Client Portal über anstehende Kapitalmaßnahmen (Corporate Actions) informiert. Sobald detaillierte Informationen vom Unternehmen bekannt gegeben werden, finden Sie dazu Informationen in Ihrem Mitteilungscenter sowie dem Corporate Action Manager. Des Weiteren empfehlen wir Ihnen sich für weitere Bekanntmachungen direkt über die Unternehmensseite (Rubrik: Investor Relations) zu informieren.

Sollten Sie derartige Informationen übersehen oder verpasst haben, können sich Kapitalmaßnahmen auch durch eingebuchte Positionen direkt in Ihrem Portfolio bemerkbar machen.
Bezugs- oder Dividendenrechte erkennen Sie dabei beispielsweise an Zusätzen wie RTS (bzw. DIV.RTS) oder RIGHTS.
Portfolio-Positionen, die CORPACT (Corporate Action) als Börse ausweisen, deuten ebenfalls auf eine Kapitalmaßnahme hin.

Die Teilnahme an einer Kapitalmaßnahme kann unter Umständen an bestimmte Voraussetzungen geknüpft sein. Hierbei kann die Teilnahme in Abhängigkeit vom Land des Emittenten und etwaiger gesetzlicher Vorschrift auf Person mit bestimmter Staatsbürgerschaft und/oder entsprechendem Wohnsitz beschränkt sein.

Zusätzliche Informationen

Neben den zuvor erläuterten Definitionen der Kapitalmaßnahmen möchten wir Ihnen im Folgenden zusätzliche Information zur Verfügung stellen:

Teilnahme an Kapitalmaßnahmen

Um an laufenden Kapitalmaßnahmen teilzunehmen und beispielsweise Bezugsrechte auszuüben, können Sie sich in das Client Portal (Kontoverwaltung) einloggen und den Corporate Action Manager aufrufen.

Klicken Sie nach dem Login rechts oben auf das Benutzersymbol  und auf Try the New Menu (um das neue Menü abzuschalten).

Navigieren Sie auf der Startseite des Client Portals nach ganz unten und klicken Sie auf Support.
Klicken Sie anschließend auf den Corporate Action Manager.

Wählen Sie nun laufende Kapitalmaßnahmen aus oder sehen Sie anstehende sowie abgelaufene Kapitalmaßnahmen ein.

Bitte beachten Sie: Das für den Kauf von neuen Aktien benötigte Guthaben wird nach Auslaufen der Frist von Ihrem Depot abgebucht. Sollten Ihnen zu diesem Zeitpunkt nicht ausreichend freie Mittel zur Verfügung stehen, wird Ihrem Depot stattdessen die Bardividende gut geschrieben.
In der Regel wird standardmäßig die Ausschüttung einer Bardividende ausgewählt, sofern Sie keine Entscheidung treffen. Die Standardauswahl wird jedoch durch das jeweilige Unternehmen festgelegt und kann in Einzelfällen auch davon abweichen. Überprüfen Sie daher die Rahmenbedingungen der Kapitalmaßnahme im Auswahlfenster. Die Standardauswahl können Sie anhand des Zusatzes “Default” erkennen.

Details zu Kapitalmaßnahmen finden Sie nach jeder Ausschüttung in Ihrem Depotauszug. Wie Sie sich einen Depotauszug erstellen, erfahren Sie hier.

Informationen zu Bezugsrechten

Im Folgenden möchten wir Ihnen die wichtigsten Fragen rund um Bezugsrechte beantworten:

Was ist ein Bezugsrecht?

Das Bezugsrecht bezeichnet das Recht eines Aktionärs, bei einer Kapitalerhöhung eines Unternehmens eine bestimmte Anzahl neuer Aktien zu beziehen. Auf diese Weise bleibt der Anteil am Grundkapital für bestehende Aktionäre unverändert.

Welche Möglichkeiten bieten mir Bezugsrechte?

Aktionäre können ihre Bezugsrechte während der vorgegebenen Bezugsfrist ausüben oder oftmals über die Börse verkaufen. Neben dem rechnerischen Wert eines Bezugsrechts wird der Preis eines Bezugsrechts über die Börse durch Angebot und Nachfrage bestimmt.

Worauf gilt es zu achten?

Bezugsrechtsemissionen bieten Aktionären diverse Möglichkeiten, dennoch gilt es folgendes zu berücksichtigen:

Das Bezugsverhältnis bestimmt die Anzahl an neuen Aktien, die ein Aktionär bei einer Ausübung pro Bezugsrecht erhält.

Die Bezugsfrist definiert den Zeitraum, der einem Aktionär eingeräumt wird, um sich zu entscheiden, ob neue Aktien bezogen, das Bezugsrecht veräußert oder nicht wahrgenommen werden soll.

Der Bezugsrechtspreis wird durch das Bezugsverhältnis sowie durch Angebot und Nachfrage an der Börse bestimmt.

Auswirkungen auf Assetklassen

In der folgenden Tabelle sehen Sie, wie sich die einzelnen Kapitalmaßnahmen auf verschiedene Assetklasen auswirken können:

KapitalmaßnahmeOptionenFuturesZertifikate und WarrantsCFDs
Aktien-SplitOptionskontrakte werden hinsichtlich des Basispreises und der Kontraktgröße angepasst, sodass sich im Endeffekt keine Änderung für den Optionsinhaber ergibt.Futures-Kontrakte werden entsprechend angepasst, sodass die Kapitalmaßnahme keine Auswirkungen für den Inhaber des Futures-Kontraktes zur Folge hat.In der Regel findet eine wertneutrale Anpassung statt, dies wird jedoch im Einzelfall in den Zertifikatsbedingungen des Emittenten geregelt.Angleichung der CFD-Position.
AktienrückkaufOptionskontrakte werden hinsichtlich des Basispreises und der Kontraktgröße angepasst, sodass sich im Endeffekt keine Änderung für den Optionsinhaber ergibt.Futures-Kontrakte werden entsprechend angepasst, sodass die Kapitalmaßnahme keine Auswirkungen für den Inhaber des Futures-Kontraktes zur Folge hat.In der Regel findet eine wertneutrale Anpassung statt, dies wird jedoch im Einzelfall in den Zertifikatsbedingungen des Emittenten geregelt.Keine Teilnahme für Inhaber von CFDs. Es erfolgt eine Auflösung der CFD-Position.
BardividendeEs erfolgt keine Anpassung der Optionskontrakte.Es erfolgt keine Anpassung der Futures-Kontrakte.Dividenden nutzen die Emittenten häufig, um Zertifikate mit besonderen Eigenschaften wie einem Bonus oder einer überproportionalen Gewinnchance auszustatten. Sie fließen in die Konstruktion dieser Produkte ein und werden nicht an den Inhaber des Zertifikates weitergegeben.Barausgleich
KapitalerhöhungOptionskontrakte werden hinsichtlich des Basispreises und der Kontraktgröße angepasst, sodass sich im Endeffekt keine Änderung für den Optionsinhaber ergibt.Futures-Kontrakte werden entsprechend angepasst, sodass die Kapitalmaßnahme keine Auswirkungen für den Inhaber des Futures-Kontraktes zur Folge hat.In der Regel findet eine wertneutrale Anpassung statt, dies wird jedoch im Einzelfall in den Zertifikatsbedingungen des Emittenten geregelt.Für die Inhaber von CFDs erfolgt ein äquivalenter Barausgleich (cash adjustment), welcher den Eröffnungspreis des Bezugsrechts nach dem Ex-Tag reflektiert.
KapitalschnittOptionskontrakte werden hinsichtlich des Basispreises und der Kontraktgröße angepasst, sodass sich im Endeffekt keine Änderung für den Optionsinhaber ergibt.Futures-Kontrakte werden entsprechend angepasst, sodass die Kapitalmaßnahme keine Auswirkungen für den Inhaber des Futures-Kontraktes zur Folge hat.In der Regel findet eine wertneutrale Anpassung statt, dies wird jedoch im Einzelfall in den Zertifikatsbedingungen des Emittenten geregelt.Für die Inhaber von CFDs erfolgt ein äquivalenter Barausgleich (cash adjustment), welcher den Eröffnungspreis des Bezugsrechts nach dem Ex-Tag reflektiert.
Merger & AcquisitionDie Abwicklung der Optionskontrakte ist abhängig von der Ausgestaltung der Kapitalmaßnahme und muss im Einzelfall geprüft werden.Die Abwicklung der Futures-Kontrakte ist abhängig von der Ausgestaltung der Kapitalmaßnahme und muss im Einzelfall geprüft werden.In der Regel findet eine wertneutrale Anpassung statt, dies wird jedoch im Einzelfall in den Zertifikatsbedingungen des Emittenten geregelt.Abhängig von der Ausgestaltung der Kapitalmaßnahme erhält der Inhaber der CFDs eine neue CFD-Position, eine neue Wertpapierposition, einen Barausgleich oder eine Kombination der genannten Möglichkeiten. In der Regel wird jedoch eine Auflösung der Position erfolgen.
SonderdividendeBei der Ausschüttung von Sonderdividenden werden die Optionskontrakte gemäß den Börsenbedingungen angepasst, sodass sich nach Ausschüttung keine Änderung für den Optionsinhaber ergibt.Die Futures-Kontrakte werden gemäß den Börsenbedingungen angepasst, sodass sich nach Ausschüttung keine Änderung für den Inhaber des Futures-Kontraktes ergibt.Diese sind nicht von vornherein für die Finanzierung von Zertifikaten vorgesehen und könnten daher vom Emittenten an den Anleger weitergegeben werden. Spezielle Regelungen erfolgen in den Zertifikatsbedingungen.Barausgleich
Spin-OffOptionskontrakte werden hinsichtlich des Basispreises und der Kontraktgröße angepasst, sodass sich im Endeffekt keine Änderung für den Optionsinhaber ergibt.Futures-Kontrakte werden entsprechend angepasst, sodass die Kapitalmaßnahme keine Auswirkungen für den Inhaber des Futures-Kontraktes zur Folge hat.In der Regel findet eine wertneutrale Anpassung statt, dies wird jedoch im Einzelfall in den Zertifikatsbedingungen des Emittenten geregelt.Abhängig von der Ausgestaltung der Kapitalmaßnahme erhält der Inhaber der CFDs eine neue CFD-Position, eine neue Wertpapierposition, einen Barausgleich oder eine Kombination der genannten Möglichkeiten. In der Regel wird jedoch eine Auflösung der Position erfolgen.
Statutory ConsolidationDie Abwicklung der Optionskontrakte ist abhängig von der Ausgestaltung der Kapitalmaßnahme und muss im Einzelfall geprüft werden.Die Abwicklung der Futures-Kontrakte ist abhängig von der Ausgestaltung der Kapitalmaßnahme und muss im Einzelfall geprüft werden.In der Regel findet eine wertneutrale Anpassung statt, dies wird jedoch im Einzelfall in den Zertifikatsbedingungen des Emittenten geregelt.Abhängig von der Ausgestaltung der Kapitalmaßnahme erhält der Inhaber der CFDs eine neue CFD-Position, eine neue Wertpapierposition, einen Barausgleich oder eine Kombination der genannten Möglichkeiten. In der Regel wird jedoch eine Auflösung der Position erfolgen.
StockdividendeOptionskontrakte werden hinsichtlich des Basispreises und der Kontraktgröße angepasst, sodass sich im Endeffekt keine Änderung für den Optionsinhaber ergibt.Futures-Kontrakte werden entsprechend angepasst, sodass die Kapitalmaßnahme keine Auswirkungen für den Inhaber des Futures-Kontraktes zur Folge hat.In der Regel findet eine wertneutrale Anpassung statt, dies wird jedoch im Einzelfall in den Zertifikatsbedingungen des Emittenten geregelt.Angleichung der CFD-Position.

Dividendenausschüttungen im Basiswert

Wenn Sie Optionen handeln, kann es vorkommen, dass vor dem Ex-Dividende-Tag eines Basiswertes Ihrer Optionen ein gelbes Symbol neben der Positionsanzeige erscheint. Dann besteht möglicherweise Handlungsbedarf. Dies ist insbesondere interessant für Schreiber von Optionen oder wenn Sie Optionskombinationen handeln.

Beispiel: Dividendenausschüttungen im Basiswert

Sie halten eine Option auf ISIL mit der Laufzeit Dezember 2015. Die Dividendenausschüttung für Oktober 2015 in Höhe von 0,12 USD steht an. Sie halten einen Kontrakt und auf Ihrer Watchlist erscheint folgendes Symbol:

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Wenn Sie mit der Maus über dieses Symbol fahren, öffnet sich eine kurze Beschreibung mit dessen Bedeutung.

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In diesem Fall wird erwartet, dass eine frühzeitige Ausübung der Call-Option wirtschaftlich nicht sinnvoll ist (… is projected to be not economically beneficial …). Selbstverständlich ist dies lediglich eine auf Basis finanzmathematischer Modelle ermittelte Einschätzung unserer Systeme. Bitte beachten Sie, dass Modelle mit diversen Annahmen arbeiten und wir somit keine Garantie für die Korrektheit dieser Einschätzungen erteilen können. Die letztendliche Entscheidung über den Zeitpunkt der Ausübung obliegt weiterhin Ihnen selbst.

Zur Erläuterung:
Die Ausübung einer Call-Aktienoption vor Ende der Laufzeit bietet in der Regel keinen wirtschaftlichen Vorteil, da (1) der verbleibende Zeitwert der Option verfällt, (2) ein höherer Kapitaleinsatz für den Erwerb von Aktien notwendig ist und (3) das Verlustrisiko aus der Aktienposition gegenüber der Optionsprämie höher sein kann.

Nichtsdestotrotz kann es für den Inhaber einer Call-Option wirtschaftlich sinnvoll sein, diese vor Laufzeitende auszuüben, um von einer anstehenden Dividendenausschüttung zu profitieren. Der Kurs einer Aktie sinkt normalerweise am Ex-Dividende-Tag um den Betrag der Dividendenhöhe (unter sonst gleichbleibenden Bedingungen).  In der Optionspreistheorie geht man davon aus, dass der Preis einer Call-Option den diskontierten Wert der erwarteten Dividendenausschüttung über die Laufzeit hinweg abbildet. Unter bestimmten Umständen kann aber auch der Preis einer Call-Option am Ex-Tag sinken, was eine vorzeitige Ausübung vorteilhaft machen kann. Dies ist der Fall, wenn (1) die Option tief im Gled liegt und Delta gleich 1 ist, (2) der verbleibende Zeitwert sehr gering ist und (3) der Dividendenbetrag verhältnismäßig hoch ist.

Das gelbe Symbol neben der Positionsanzeige (siehe Beispiel) bezieht sich demnach auf die jeweilige Call-Option, in der Sie eine Long- oder Short-Position halten und soll Sie lediglich darauf hinweisen, dass eine frühzeitige Ausübung dieser Call-Option gegebenenfalls für Sie (falls Sie long sind) oder für die Gegenseite (falls Sie short sind) lohnenswert sein kann.

5 Fälle und deren Konsequenzen

Fall Konsequenz
Long-Positionen, für die eine frühzeitige Ausübung als wirtschaftlich sinnvoll erachtet wird Möglicher Handlungsbedarf: Sie als Inhaber der Long-Position haben die Möglichkeit Ihr Kaufrecht auszuüben und damit einen wirtschaftlichen Vorteil gegenüber der Ausübung am letzten Handelstag der Option zu erlangen (unter der Voraussetzung, dass alle anderen Bedingungen unverändert bleiben). Bitte beachten Sie bei Optionskombinationen: Wenn Sie Ihre Long-Position ausüben, die Short-Position aber behalten, kann dies zu einem Anstieg der Margin-Anforderungen führen.
Long-Positionen, für die eine frühzeitige Ausübung als nicht wirtschaftlich sinnvoll erachtet wird Durch die Kapitalmaßnahme im Basiswert ergibt sich kein rechnerischer Vorteil einer frühzeitigen Ausübung.
Short-Positionen, für die eine frühzeitige Ausübung als wahrscheinlich angesehen wird Möglicher Handlungsbedarf: Da die Gegenseite (der Inhaber der Long-Position) einen wirtschaftlichen Vorteil aus der frühzeitigen Ausübung seines Rechtes ziehen kann, wird es als wahrscheinlich angesehen, dass Ihre Short-Position ausgeübt wird. In diesem Fall müssten Sie die Aktien des Basiswertes liefern.
Short-Positionen, für die eine frühe Ausübung als nicht wahrscheinlich angesehen wird Durch die Kapitalmaßnahme im Basiswert ergibt sich kein rechnerischer Vorteil einer frühzeitigen Ausübung. Theoretisch ist jedoch trotzdem jederzeit eine Ausübung durch den Kontrahenten möglich.
Optionen, für die die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit oder Wahrscheinlichkeit einer frühzeitigen Ausübung nicht vorhergesagt werden kann Beobachten Sie die Positionen für den Fall, dass aus Ihrer Sicht eine frühzeitige Ausübung wirtschaftlich sinnvoll (Long-Positionen) oder wahrscheinlich (Short-Positionen) sein kann.

Diese Seite hat reinen Informationscharakter und ist nicht als Empfehlung, Handelsangebot oder Handelsstrategie zu verstehen. Die Ergebnisse der Berechnungen basieren auf Marktdaten und Schätzungen über die Höhe der Dividende und können sich ändern. Alle Angaben sind nach bestem Wissen und Gewissen erstellt worden. Ein Anspruch auf Garantie, Vollständigkeit oder Richtigkeit besteht nicht.

Häufig gestellte Fragen

Das Ausüben von Bezugsrechten ist grundsätzlich freiwillig. Sofern Sie Ihre Bezugsrechte nicht ausgeübt haben, verfallen sie nach Ablauf der Kapitalmaßnahme wertlos. Dieser Vorgang wird Ihnen im Depotauszug unter den Kapitalmaßnahmen angezeigt.
Die Dividende bzw. Art der Gewinnausschüttung wird vom Unternehmen selbst festgelegt. In einigen Fällen können Sie zwischen einer Bar- und Aktiendividende wählen. Beachten Sie bitte, dass Sie aus rechtlichen Gründen oder technisch bedingt nicht an allen Kapitalmaßnahmen wie unter anderem Kapitalerhöhungen teilnehmen können.
Das Bezugsverhältnis gibt an, mit vielen Bezugsrechten Sie eine neue Aktie zeichnen dürfen. Ein Verhältnis von 10:1 bedeutet also, dass Sie mit 10 Bezugsrechten Inhaber einer neuen Aktie werden können. Im Depotauszug unter Kapitalmaßnahmen werden die ausgegebenen Bezugsrechte und auch das Bezugsverhältnis angezeigt.
Dividendenzahlungen lassen sich grundsätzlich in allen Handelsplattformen einsehen. Nähere Informationen dazu erhalten Sie in diesem Artikel im Reiter Dividenden einsehen. Für detailliertere Informationen rund um Dividenden und weitere Kapitalmaßnahmen können Sie den den Corporate Action Manger im Client Portal aufrufen oder die jeweilige Investor Relations Seite des entsprechenden Unternehmens besuchen.

Details zu abgeschlossenen Kapitalmaßnahmen finden Sie in Ihren Depotauszügen.

Ihr LYNX Service-Team

Gerne können Sie uns auch persönlich kontaktieren. Sie erreichen unser Service-Team telefonisch Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 20:00 Uhr, freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr unter der Rufnummer +49 30-3032 8669 0. Ihre Anfrage können Sie alternativ auch per E-Mail an uns richten.

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Stephan Werner
Stephan Werner
Head of Service
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