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Settlement: Erfüllung von Finanzgeschäften

Das Settlement (Deutsch: Abwicklung) bezeichnet die vollständige Erfüllung von Finanzgeschäften.

Darunter versteht man die Lieferung und Bezahlung eines Kassa- oder Termingeschäfts. Was Sie dabei beachten sollten, erfahren Sie hier.

Definition: Settlement und Clearing

Historisch gab diese Abwicklungsfrist den Vertragsparteien Zeit, um ihren Lieferverpflichtungen aus einer Transaktion, d. h. die Lieferung von Cash bzw. Wertpapieren, zu erfüllen. Innerhalb dieser Frist (Zwei Werktage nach einem Trade) muss die Übertragung des Eigentums an den Wertpapieren gegen Zahlung des Kaufpreises erfolgen.

Somit werden Sie unmittelbar nach dem Kauf einer Aktie zwar deren Eigentümer, durch Lieferung und Zahlung des Kaufpreises nach zwei Werktagen werden Sie jedoch erst dann zu ihrem Besitzer.

Heutzutage wird der Handel mit Wertpapieren, Devisen und Derivaten über zentrale Systeme zur Abwicklung, das sogenannte Clearingsystem, abgewickelt. Dabei tritt das Clearing-System als Gegenpartei zwischen Käufer und Verkäufer auf. Damit wird bei beiden Seiten das Risiko von Zahlungs- oder Lieferausfällen der Gegenseite minimiert. Käufe und Verkäufe werden zwischen beiden Parteien verrechnet und durch das Clearing abgewickelt.

Aktien werden zentral beim Clearing verwahrt. Bei einer Transaktion werden nur Forderungen und Verbindlichkeiten saldiert und die Aktie auf den neuen Inhaber umgeschrieben. Ein Lieferung der Aktie von Verkäufer an Käufer findet somit gar nicht statt. In Deutschland ist dafür das Clearingsystem Clearstream Banking AG zuständig, das zur Deutsche Börse Gruppe gehört.

Übersicht der Abwicklungszeiten je nach Produkt

Die Abwicklung des Handels (Settlement) unterliegt einer gewissen Dauer. Je nach Produktkategorie dauert die Abwicklung unterschiedlich lange. Das Settlement für Aktien/ETFs und Optionsscheinen erfolgt nach zwei Werktagen (T+2), der Handel von Optionen hingegen nach einem Werktag (T+1).

Aufgrund von nationalen Feiertagen werden Transaktionen in Währungen an einigen Tagen im Jahr nicht abgewickelt. Fällt das Settlement mit einem Feiertag in einer betroffenen Währung zusammen, verschiebt sich die Abwicklung des Handels entsprechend.

Auf der rechten Seite finden Sie eine Tabelle mit den gängigen Abwicklungsfristen:

Finanzinstrument Abwicklungsfrist
Aktien/ETPs/ADRs[1] T+2
Optionsscheine/Strukturierte Produkte T+2
Aktienoptionen T+1
Indexoptionen T+1
Futures T+1
Future-Optionen T+1
Forex T+2
CFDs Analog zum Basiswert
Metalle (XAUUSD, XAGUSD) T+2
(Unternehmens-)Anleihen T+2
US-Staatsanleihen T+1

Unter bestimmten Umständen kann sich die Abwicklung des Handels auch verzögern oder schneller erfolgen. So werden Transaktionen von Aktien über China Stock Connect schon T+1 abgewickelt. Auch das Währungspaar USD.CAD wird an nur einem Werktag (T+1) abgewickelt.  Zudem wirken sich auch Feiertage an Börsenplätzen oder in Währungen auf die Dauer des Settlements aus.

Aktien & Forex

Bar-Depot: Handel von Aktien in Fremdwährung

Sie führen einen Verkauf EUR.USD aus, um die US-Dollar für einen Aktienkauf bspw. an der US-Börse einzusetzen. Da die Abwicklungsfristen für den Aktienkauf in den USA und für den Forextausch übereinstimmen (T+2 Tage) können Sie trotz Bar-Depot i. d. R. sofort nach dem Währungstausch einen Aktientrade durchführen. Wenn Sie eine Aktie, mit noch nicht abgewickelten Barmitteln gekauft wurde, verkaufen und das Geld direkt wieder investieren möchten, benötigen Sie ein Margin-Depot. Das nebenstehende Video soll bei der Visualisierung der Abwicklungsfrist helfen. Hier ist erkenntlich, dass die Fristen beim Währungstausch und anschließenden Aktienhandel in Fremdwährung in der Regel identisch sind.

Reinvestition von Verkaufserlösen im Margin-Depot

Wenn beispielsweise am Montag Aktien veräußert werden, sind diese Mittel am Mittwoch verbucht. Wird am besagten Montag der Veräußerungserlös direkt wieder in eine Aktie investiert, ist das Geld noch nicht verbucht. Das stimmt zwar, aber der Kaufpreis ist gemäß T+2 ebenfalls erst am Mittwoch fällig. Und da wird ja der Veräußerungserlös vom Verkauf am Montag gutgeschrieben. Am Ende des Handelstages Mittwoch fallen ergo keine Sollzinsen an, wenn der abgewickelte Endbarsaldo positiv ist.

Optionen

Bar-Depot: Handel von Optionen in Fremdwährung

Beim Handel von Optionen im Bar-Depot gilt zu beachten, dass Optionen generell nur einer Abwicklungsfrist von 1 Tag unterliegen. Das bedeutet man kann im Kontrast zum oben gezeigten Aktienkauf nicht direkt nach der Währungskonvertierung die Kauforder platzieren. Kunden müssten warten und können einen Werktag nach dem Tausch den Kauf der Option durchführen. 

Margin-Depot

Wird im Margin-Depot ein Währungstausch am Kauftag einer Option ohne entsprechendes Guthaben durchgeführt , werden für einen Werktag der Kaufpreis der Option und die Kommission geliehen. Natürlich inklusive anfallender Sollzinsen!

Option am Ende der Laufzeit

Bei Optionen wird zwischen der europäischen und amerikanischen Ausübungsvariante unterschieden. Bei der europäischen Variante ist eine Ausübung erst am Ende der Laufzeit möglich. Beim amerikanischen Ausübungsstil können Sie die Option jederzeit ausüben und somit eine Lieferung durch den Verkäufer verlangen.

Am Ende der Laufzeit einer Option wird die Option abgerechnet. Da Sie Call- und Put-Optionen sowohl kaufen als auch verkaufen können, ergeben sich 4 unterschiedliche Möglichkeiten.

Sie haben eine Long-Call-Position in Ihrem Portfolio. Der Call steht kurz vor dem Verfall. In der untenstehenden Tabelle finden Sie die verschiedenen Szenarien:

Long CallAktion, wenn Sie nichts unternehmen
Im Geld (Marktpreis > Basispreis)Die Option wird automatisch ausgeübt. Der Basiswert (z.B. zugrundeliegende Aktie) wird zum Basispreis verkauft, bei einem Barausgleich wird die Differenz zwischen Abrechnungspreis und Ausübungspreis Ihrem Portfolio gutgeschrieben.
Aus dem Geld (Marktpreis < Basispreis)Die Option verfällt automatisch, da Sie den Basiswert am Markt günstiger erwerben könnten. Sie verlieren in diesem Fall die gezahlte Optionsprämie.

Sie haben eine Long-Put-Position in Ihrem Portfolio. Der Put steht kurz vor dem Verfall. In der untenstehenden Tabelle finden Sie die verschiedenen Szenarien:

Long PutAktion, wenn Sie nichts unternehmen
Im Geld (Marktpreis < Basispreis)Die Option wird automatisch ausgeübt. Der Basiswert (z.B. zugrundeliegende Aktie) wird zum Basispreis gekauft, bei einem Barausgleich wird die Differenz zwischen Abrechnungspreis und Ausübungspreis Ihrem Portfolio gutgeschrieben.
Aus dem Geld (Marktpreis > Basispreis)Die Option verfällt automatisch, da Sie den Basiswert am Markt zu einem höheren Preis verkaufen könnten. Sie verlieren in diesem Fall die gezahlte Optionsprämie.

Sie haben eine Short-Call-Position in Ihrem Portfolio. Der Call steht kurz vor dem Verfall. In der untenstehenden Tabelle finden Sie die verschiedenen Szenarien:

Short CallScenario (if no action is taken)
In the money (Market price > strike price)The option is exercised by the counterpart. You are obliged to deliver the underlying or the cash amount is debited from your account.
Out of money (Market price < Strike price)The option expires worthless as a direct transaction on the spot market would be economically beneficial. You earn the option premium as a profit.

Sie haben eine Short-Put-Position in Ihrem Portfolio. Der Put steht kurz vor dem Verfall. In der untenstehenden Tabelle finden Sie die verschiedenen Szenarien:

Short PutAktion, wenn Sie nichts unternehmen
Im Geld (Basispreis > Marktpreis)Die Option wird durch die Gegenseite ausgeübt. Sie müssen die entsprechende Menge des zugrundeliegenden Basiswertes abnehmen oder die Differenz zwischen Ihrem Basispreis und Abrechnungspreis bezahlen.
Aus dem Geld (Basispreis < Marktpreis)Die Option verfällt wertlos und Sie können die vereinnahmte Optionsprämie als Gewinn verbuchen.

In manchen Fällen ist ein Eingreifen möglicherweise erforderlich, während dies in anderen Situationen nicht notwendig ist. Laufen mehrere Positionen auf den gleichen Basiswert zur selben Zeit aus, hebt sich deren Risiko möglicherweise gegenseitig auf.

Optionen werden bei Verfall entweder mit einem Barausgleich (Cash Settlement) oder physisch abgerechnet. Beim Barausgleich (Indexoptionen) wird die Differenz zwischen dem aktuellen Preis und dem Ausübungspreis ermittelt und in Cash gutgeschrieben bzw. abgezogen. Im Unterschied dazu wird bei einer physischen Abwicklung der Basiswert in der vereinbarten Menge (Multiplikator) geliefert und abgenommen. Bei Aktienoptionen wird dabei die Aktie, bei Futures-Optionen der zugrundeliegende Future geliefert.

Futures

Beim Handel von Futures erfolgt das Settlement eines Handels nach einem Werktag, also T+1. Wenn Sie heute einen Futurekontrakt eingehen, sind Sie morgen zum Zahlen des Kaufpreises, die Gegenpartei zur Lieferung des Kontrakts verpflichtet.

Futures am Ende der Laufzeit

Futures besitzen ein Fälligkeitsdatum, an dem sie abgerechnet werden. Je nach Kontrakt findet dabei ein Barausgleich statt oder es kommt zu einer physischen Lieferung. Dies bedeutet, dass das zugrundeliegende Produkt im vorgegebenen Umfang physisch von der Verkäuferseite zum Käufer geliefert wird. Aufgrund der Qualitätsunterschiede des zu liefernden Produktes (z.B. bei Anleihen oder Rohstoffen wie Gold oder Weizen) bestimmt die Short-Seite die Qualität bzw. die zu liefernde Ware.

Die physische Lieferung ist über LYNX grundsätzlich nicht möglich. Damit es nicht zu einer Verpflichtung zu Kauf oder Lieferung kommt, müssen Positionen in Futures mit physischer Abwicklungsmethode bereits vor dem Verfallstag geschlossen werden.

First Position Date – Der erste Tag, an dem die Verkäuferseite das Clearing von einer Lieferabsicht informieren kann.

First Notice Date – Der erste Tag, an dem das Clearing die Käuferseite über eine beabsichtigte Lieferung informieren kann.

Settlement

Abwicklungs-Methode in der Handelsplattform TWS

In der folgenden Tabelle finden Sie eine Übersicht zum First Notice Date und First Position Date für einzelne Futures.

First Notice Date – Der erste Tag, an dem die Clearingstelle die Long-Seite über eine beabsichtigte Lieferung informieren kann.

First Position Date – Der erste Tag, an dem die Short-Seite die Clearingstelle von einer Lieferabsicht informieren kann.

WährungTypeBenchmark (BM)RateTierRateEffective Date
USDSoll0 ≤ 10,0000.000%#VALUE!#VALUE!#NUM!
AEDSoll0 ≤ 35,0000.000%#VALUE!#VALUE!#NUM!
AUDSoll0 ≤ 14,0000.000%#N/A#NUM!
CADSoll0 ≤ 13,0000.000%#N/A#NUM!
CHFSoll0 ≤ 10,0000.000%#N/A#NUM!
CNHSoll0 ≤ 65,0000.000%#N/A#NUM!
CZKSoll0 ≤ 250,0000.000%#N/A#NUM!
DKKSoll0 ≤ 75,0000.000%#N/A#NUM!
EURSoll0 ≤ 10,0000.000%#N/A#NUM!
GBPSoll0 ≤ 8,0000.000%#N/A#NUM!
HKDSoll0 ≤ 78,0000.000%#N/A#NUM!
HUFSoll0 ≤ 3,000,0000.000%#N/A#NUM!
ILSSollAll0.000%#N/A#NUM!
INRSollAll0.000%#N/A#NUM!
JPYSoll0 ≤ 5,000,0000.000%#N/A#NUM!
KRWSoll0 ≤ 12,000,0000.000%#N/A#NUM!
MXNSoll0 ≤ 200,0000.000%#N/A#NUM!
NOKSoll0 ≤ 100,0000.000%#N/A#NUM!
NZDSoll0 ≤ 15,0000.000%#N/A#NUM!
PLNSoll0 ≤ 400,0000.000%#N/A#NUM!
RUB*Soll0 ≤ 750,000-11.000%#N/A#NUM!
SARSoll0 ≤ 35,0000.000%#N/A#NUM!
SEKSoll0 ≤ 110,0000.000%#N/A#NUM!
SGDSoll0 ≤ 14,0000.000%#N/A#NUM!
TRYSoll0 ≤ 90,0000.000%#N/A#NUM!
ZARSoll0 ≤ 150,0000.000%#N/A#NUM!
USDHaben0 ≤ 10,0000.000%#N/A#NUM!
AEDHaben0 ≤ 35,0000.000%#N/A#NUM!
AUDHaben0 ≤ 14,0000.000%#N/A#NUM!
CADHaben0 ≤ 13,0000.000%#N/A#NUM!
CHFHaben0 ≤ 10,0000.000%#N/A#NUM!
CNHHaben0 ≤ 65,0000.000%#N/A#NUM!
CZKHaben0 ≤ 250,0000.000%#N/A#NUM!
DKKHaben0 ≤ 75,0000.000%#N/A#NUM!
EURHaben0 ≤ 10,0000.000%#N/A#NUM!
GBPHaben0 ≤ 8,0000.000%#N/A#NUM!
HKDHaben0 ≤ 78,0000.000%#N/A#NUM!
HUFHaben0 ≤ 3,000,0000.000%#N/A#NUM!
ILSHabenAll0.000%#N/A#NUM!
INRHabenAll0.000%#N/A#NUM!
JPYHaben0 ≤ 5,000,0000.000%#N/A#NUM!
KRWHaben0 ≤ 12,000,0000.000%#N/A#NUM!
MXNHaben0 ≤ 200,0000.000%#N/A#NUM!
NOKHaben0 ≤ 100,0000.000%#N/A#NUM!
NZDHaben0 ≤ 15,0000.000%#N/A#NUM!
PLNHaben0 ≤ 400,0000.000%#N/A#NUM!
RUB*Haben0 ≤ 750,000-11.000%#N/A#NUM!
SARHaben0 ≤ 35,0000.000%#N/A#NUM!
SEKHaben0 ≤ 110,0000.000%#N/A#NUM!
SGDHaben0 ≤ 14,0000.000%#N/A#NUM!
TRYHaben0 ≤ 90,0000.000%#N/A#NUM!
ZARHaben0 ≤ 150,0000.000%#N/A#NUM!

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Settlement

Der letztmögliche Tag zum Kauf der Aktie ist einen Werktag vor dem Ex-Tag.

Warum? Der Ex-Tag ist der Tag ab dem die Aktie ohne Recht zum Bezug der aktuellen Dividendenzahlung gehandelt wird.

Details zum Ex-Tag findet man mit Rechtsklick auf eine Aktie in der TWS im Dividendenplan.

Unten sieht man, dass der Ex-Tag am 6. November ist (Freitag). Wenn man einen Tag zuvor kauft, also am Donnerstag den 5. November, ist man gemäß T+2 Settlement am Montag den 9. November im Aktienregister.

Und unter dem Record-Date sieht man, dass man am 9. im Aktienregister sein muss, um dividendenberechtig zu sein.

Wenn ein Basiswert Dividende zahlt kann es unter Umständen für den Inhaber eines Calls ökonomisch sinnvoll sein durch eine Ausübung die Dividende zu beziehen, und auf den
verbleibenden Zeitwert des Calls zu verzichten. Kunden werden über die anstehende Dividende in der TWS im Client Portal und via E-Mail über bevorstehende Dividendenzahlungen der Aktien, auf welche sie Optionen halten, informiert. Zusätzlich wird prognostiziert, ob eine vorzeitige Ausübung finanziell sinnvoll oder bei Shortpositionen eine Zuteilung wahrscheinlich ist. Mehr dazu lesen Sie unter: Ausüben von Optionen
Laut der EUREX sind die Aktien aus einer Ausübung eines Long Calls am zweiten Werktag nach der Ausübung gesettled.
Die Clearingbedingungen regeln aber auch eindeutig, dass die Erträge [Dividenden] dem Inhaber der Long Call Position nach der Ausübung zustehen.
Somit ist die Ausübung eines Long Calls am Tag vor dem Ex-Tag ausreichend, um dividendenberechtigt zu sein!

Insbesondere bei Commodity-Futures gibt es eine Frist vor Verfall des Kontraktes, bis zu der die Position geschlossen werden muss. Sonst würde eine Pflicht zur Abnahme (First Notice Date) oder Lieferung (First Delivery Date) des Basiswertes entstehen. In der folgenden Tabelle werden die Deadlines aufgeführt, bis zu der Kontrakte geschlossen werden müssen:

WährungTypeBenchmark (BM)RateTierRateEffective Date
USDSoll0 ≤ 10,0000.000%#VALUE!#VALUE!#NUM!
AEDSoll0 ≤ 35,0000.000%#VALUE!#VALUE!#NUM!
AUDSoll0 ≤ 14,0000.000%#N/A#NUM!
CADSoll0 ≤ 13,0000.000%#N/A#NUM!
CHFSoll0 ≤ 10,0000.000%#N/A#NUM!
CNHSoll0 ≤ 65,0000.000%#N/A#NUM!
CZKSoll0 ≤ 250,0000.000%#N/A#NUM!
DKKSoll0 ≤ 75,0000.000%#N/A#NUM!
EURSoll0 ≤ 10,0000.000%#N/A#NUM!
GBPSoll0 ≤ 8,0000.000%#N/A#NUM!
HKDSoll0 ≤ 78,0000.000%#N/A#NUM!
HUFSoll0 ≤ 3,000,0000.000%#N/A#NUM!
ILSSollAll0.000%#N/A#NUM!
INRSollAll0.000%#N/A#NUM!
JPYSoll0 ≤ 5,000,0000.000%#N/A#NUM!
KRWSoll0 ≤ 12,000,0000.000%#N/A#NUM!
MXNSoll0 ≤ 200,0000.000%#N/A#NUM!
NOKSoll0 ≤ 100,0000.000%#N/A#NUM!
NZDSoll0 ≤ 15,0000.000%#N/A#NUM!
PLNSoll0 ≤ 400,0000.000%#N/A#NUM!
RUB*Soll0 ≤ 750,000-11.000%#N/A#NUM!
SARSoll0 ≤ 35,0000.000%#N/A#NUM!
SEKSoll0 ≤ 110,0000.000%#N/A#NUM!
SGDSoll0 ≤ 14,0000.000%#N/A#NUM!
TRYSoll0 ≤ 90,0000.000%#N/A#NUM!
ZARSoll0 ≤ 150,0000.000%#N/A#NUM!
USDHaben0 ≤ 10,0000.000%#N/A#NUM!
AEDHaben0 ≤ 35,0000.000%#N/A#NUM!
AUDHaben0 ≤ 14,0000.000%#N/A#NUM!
CADHaben0 ≤ 13,0000.000%#N/A#NUM!
CHFHaben0 ≤ 10,0000.000%#N/A#NUM!
CNHHaben0 ≤ 65,0000.000%#N/A#NUM!
CZKHaben0 ≤ 250,0000.000%#N/A#NUM!
DKKHaben0 ≤ 75,0000.000%#N/A#NUM!
EURHaben0 ≤ 10,0000.000%#N/A#NUM!
GBPHaben0 ≤ 8,0000.000%#N/A#NUM!
HKDHaben0 ≤ 78,0000.000%#N/A#NUM!
HUFHaben0 ≤ 3,000,0000.000%#N/A#NUM!
ILSHabenAll0.000%#N/A#NUM!
INRHabenAll0.000%#N/A#NUM!
JPYHaben0 ≤ 5,000,0000.000%#N/A#NUM!
KRWHaben0 ≤ 12,000,0000.000%#N/A#NUM!
MXNHaben0 ≤ 200,0000.000%#N/A#NUM!
NOKHaben0 ≤ 100,0000.000%#N/A#NUM!
NZDHaben0 ≤ 15,0000.000%#N/A#NUM!
PLNHaben0 ≤ 400,0000.000%#N/A#NUM!
RUB*Haben0 ≤ 750,000-11.000%#N/A#NUM!
SARHaben0 ≤ 35,0000.000%#N/A#NUM!
SEKHaben0 ≤ 110,0000.000%#N/A#NUM!
SGDHaben0 ≤ 14,0000.000%#N/A#NUM!
TRYHaben0 ≤ 90,0000.000%#N/A#NUM!
ZARHaben0 ≤ 150,0000.000%#N/A#NUM!

Nein. Wenn Sie Erlöse zum Beispiel aus dem Verkauf einer Aktie taggleich wieder investieren, ist die Zahlung des Kaufpreises nach zwei Werktagen fällig. Ihre Erlöse sind ebenfalls nach zwei Tagen abgewickelt. Somit gibt es keine Überschneidung zwischen Kauf der Aktie und Erhalt der Erlöse aus dem vorherigen Verkauf. Sofern die Erlöse ausreichen, um die Aktien zu bezahlen, werden keine Barmittel geliehen und keine Zinsen gezahlt.

Wichtig zu wissen: Zinsen werden nur auf positive oder negative Barsalden am Tagesende erhoben.

Optionsscheine und strukturierte Produkte wie Zertifikate und Mini-Futures werden grundsätzlich mit einem Barausgleich abgerechnet. Im einzelnen legt der Emittent fest, zu welchem Zeitpunkt und zu welchen Bedingungen das Settlement erfolgt. Für nähere Informationen schauen Sie bitte in das Basisinformationsplatt (BIB) des einzelnen Produktes. Basisinformationsblätter können Sie zum Beispiel über das Client Portal (Kontoverwaltung) über das Menü Support aufrufen. Wählen Sie hier den Punkt PRIIPS Kid aus.

Optionen und Optionskombinationen können Sie grundsätzlich auch mit einem Bar-Depot handeln. Wichtig ist, dass die Optionen mit Barmitteln oder dem Underlying gedeckt sind oder den europäischen Ausübungsstil besitzen. Auch muss das Settlement der Option in Cash erfolgen, eine physische Lieferung (auch von Aktien) ist nicht möglich.

KombinationArt der Ausübung
Long Call und Long PutAmerikanisch, europäisch
Covered Calls Amerikanisch, europäisch
Short Put, bei ausreichenden BarmittelnAmerikanisch, europäisch
Call SpreadEuropäisch und Settlement in Cash
Put SpreadEuropäisch und Settlement in Cash
Long ButterflyEuropäisch und Settlement in Cash
Iron CondorEuropäisch und Settlement in Cash
Long Call und Long Put (Long Straddle)Europäisch und Settlement in Cash

Die Abrechnung von Optionen am Verfallstag unterscheidet sich je nach Handelsplatz und Art der Option.

EUREX: Am Verfallstag findet eine Auktion zwischen 13 – 13:05 Uhr statt, bei der der Abrechnungspreis aller DAX-Aktien ermittelt wird. Basierend auf dem Eröffnungskurs nach der Auktion wird der Abrechnungskurs ermittelt und später am Verfallstag bekannt gegeben.

EUREX-Aktienoptionen: Optionen auf Aktien verfallen am letzten Handelstag um 17:30 und werden anschließend abgerechnet.

S&P 500 (SPX)-Optionen: Der letzte Handelstag endet einen Tag vor Verfall der Optionen. Am Verfallstag wird der Eröffnungskurs aller S&P 500-Aktien ermittelt und als Abrechnungskurs herangezogen. Hinweis: Dies betrifft nur Optionen mit üblichem Verfallstermin am 3. Freitag des Monats.

US-Aktien: Aktienoptionen lassen sich am letzten Handelstag bis 22 Uhr (MEZ) handeln. Anschließend werden sie abgerechnet.

Die Settlement-Methode wird Ihnen in der Handelsplattform angezeigt. Umfangreiche Informationen zur Abrechnung und zum Verfall von Optionen finden Sie auch auf den Webseiten der Börsen wie EUREX oder CBOE.

In der Handelsplattform TWS können Sie die Produktdetails aufrufen, indem Sie einen Rechtsklick auf das Produkt machen und dann Finanzinstrument-Info -> Details auswählen.

Finanzinstrument-Info

Es öffnet sich eine neue Seite im Browser, in der Sie alle notwendigen Informationen für jedes Produkt finden. Unter Settlement Method wird Ihnen die Abrechnungsmethode angezeigt.

Settlement-Methode

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