Wie sicher ist LYNX?

Interactive Brokers (IBKR) hat seine europäischen Aktivitäten durch die folgenden drei Niederlassungen erweitert: Interactive Brokers Ireland Limited (IBIE), Interactive Brokers Luxembourg SARL (IBLUX) und Interactive Brokers Central Europe Befektetési ZRt (IBCE). Im Rahmen unserer Brexit-Planung werden Depots, welche von in der EU ansässigen Kunden über LYNX bei IBUK geführt werden, auf eine der genannten europäischen Niederlassungen übertragen. In der nachfolgenden Zusammenfassung möchten wir Sie über die Sicherheit und den Schutz der Vermögenswerte der Kunden bei den neuen europäischen Niederlassungen von IB informieren.

Sowohl die Finanzinstrumente als auch die Barmittel der Kunden müssen streng getrennt von den Vermögenswerten von IBKR gehalten werden. IBKR setzt eine Reihe von Banken zur Aufbewahrung der liquiden Mittel der Kunden ein, um ein Konzentrationsrisiko bei einem einzelnen Institut zu vermeiden. Für die Verwahrung der Wertpapiere nutzt IB sogenannte Custodians (Verwahrstellen). Diese Verwahrstellen verwahren die Finanzinstrumente, die sich in Ihrem Eigentum befinden. IBKR verfügt über ein großes Netzwerk der weltweit größten Banken und Verwahrstellen, die durch einen umfangreichen Due-Diligence-Prozess aktiv überwacht werden. Da sämtliche EU-Niederlassungen von IB dieses Netzwerk nutzen, hat die Migration des Depots zu einer neuen Niederlassung von IB keinerlei Einfluss auf die Sicherheit der Verwahrung. Die jeweiligen Standorte der Finanzinstrumente und Barmittel der Kunden sind jederzeit über den Depotauszug einsehbar, welcher über die Kontoverwaltung (Client Portal) abrufbar ist.

Finanzinstrumente in Ihrem Depot, die auf Margin (von IB gewährte Kredite) finanziert worden sind, können an andere Finanzinstitute ausgeliehen werden (um beispielsweise Leerverkäufe zu ermöglichen) und somit von der genannten Art der Verwahrung abweichen. Die Gegenpartei, die die Wertpapiere ausleiht, ist verpflichtet, Mittel in Höhe von mindestens 100% des Marktwertes der geliehenen Aktien als Sicherheit bereitzustellen. An jedem Handelstag werden die Sicherheiten auf Basis des Marktwertes der geliehenen Wertpapiere angepasst. Die Mittel, die als Sicherheit dienen, müssen von IB getrennt und ausschließlich zu Gunsten der Kunden gehalten werden. In einem theoretischen Szenario, in dem eine Gegenpartei die geliehenen Wertpapiere nicht mehr zurückgeben kann, ist der Wert der Wertpapiere somit durch die hinterlegten Mittel abgedeckt.

Ihre Vermögenswerte sind nicht Teil der Bilanz der IBIE. In dem unwahrscheinlichen Fall einer Insolvenz der IBIE, können Gläubiger aufgrund der Trennung und sicheren Verwahrung der Finanzinstrumente und Barmittel nicht auf die Finanzinstrumente und Barmittel der Kunden zugreifen. Die Kunden sind somit in der Lage, ihre Vermögenswerte an eine andere Institution zu übertragen, da diese nicht unter die Ansprüche der Gläubiger fallen. Nur in dem Fall, in dem die Trennung der Barmittel und Finanzinstrumente der Kunden von den eigenen Vermögenswerten der IBIE nicht gewährleistet ist (z.B. bei Betrug) und IBIE nicht in der Lage wäre, ihre Entschädigungspflichten zu erfüllen (z.B. bei Insolvenz) und daher die Vermögenswerte des Anlegers nicht zurückgeben kann, wird die geltende Anlegerschutzregelung relevant.

Aufgrund der Migration der Depots von IBUK zu IBIE fallen die Kunden nicht mehr unter die britischen und amerikanischen Anlegerschutzsysteme. Depots, die bei europäischen Niederlassungen der IBKR geführt werden, sind durch das europäische Anlegerentschädigungssystem bis zu einem Höchstbetrag von 20.000 € pro berechtigtem nicht-professionellem Anleger geschützt. Die Regelungen der Anlegerentschädigungssysteme sind innerhalb der EU harmonisiert und sämtliche Finanzdienstleistungsunternehmen daher verpflichtet, Mitglied des anwendbaren Anlegerentschädigungssystems zu sein. Diese Systeme zahlen 20.000 € pro berechtigtem Anleger unter den im vorherigen Abschnitt beschriebenen Umständen aus. Der Schutz entspricht folglich denen von in Deutschland ansässigen Brokerhäusern. Weitere Informationen über die jeweiligen Anlegerschutzsysteme in Luxemburg, Irland und Ungarn finden Sie auf den folgenden Webseiten: http://www.cssf.lu/ (Luxemburg), www.investorcompensation.ie (Irland), www.mnb.hu (Ungarn).

Die finanzielle Gesundheit eines Unternehmens ist wichtig, um die Wahrscheinlichkeit einer Insolvenz beurteilen zu können. Als einer der größten Broker der Welt verfügt IBKR über eine herausragende Kapitalstärke. Auf konsolidierter Basis verfügt IBKR über ein Eigenkapital von mehr als 8,5 Milliarden US-Dollar, was mehr als 6,0 Milliarden US-Dollar über den regulatorischen Anforderungen liegt. IBKR weist für 2019 einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 1,2 Milliarden US-Dollar aus und hat keinerlei langfristige Schulden. Die Anteilseigner der neuen Niederlassungen von IB sind das börsennotierte Unternehmen Interactive Brokers Group, Inc. (18,5%) sowie die Mitarbeiter der Firma und deren Angehörige (81,5%). Im Gegensatz zu den meisten anderen Firmen, bei denen die Management-Ebene einen relativ kleinen Anteil besitzt, ist das Management bei IB sowohl an der negativen als auch an der positiven Entwicklung maßgeblich beteiligt. Aufgrund dieses Eigeninteresses führen sie das Unternehmen konservativ. Zu guter Letzt ist IBKR an der Börse Nasdaq notiert und wird von Standard & Poor’s mit „BBB+ Outlook Positive“ bewertet.

Was ist der Grund für die Änderung des Anlegerschutzes?

LYNX arbeitet mit Interactive Brokers (IBUK) zusammen, das seinen Sitz im Vereinigten Königreich hat. Über LYNX haben Sie Zugriff auf die Auftragsausführung durch IBUK, der depotführenden Stelle. Derzeit nutzt IBUK den sogenannten Finanzdienstleistungspass, um seine Dienstleistungen auch in Kontinentaleuropa erbringen zu können. Wir gehen davon aus, dass IBUK nach dem Ende der Brexit-Übergangsfrist diesen Pass nicht mehr verwenden kann. In Vorbereitung darauf erwarten wir eine Reihe von Änderungen seitens IBUK in Bezug auf unsere Dienstleistungen für in der Europäischen Union ansässige Kunden vor oder nach dem Ende der aktuellen Brexit-Übergangszeit (31. Dezember 2020).

Als Teil unserer Brexit-Planungen werden über IBUK geführte Depots von in der EU ansässigen Kunden zu IBIE migriert. Die Migration zu IBIE bedeutet, dass der Anlegerschutz auf das Entschädigungssystem von Irland übergeht. Die Details des Schutzsystems finden Sie auf der Website des Investor Compensation Scheme of Ireland: www.investorcompensation.ie.

Wie wirkt sich die Migration von IBUK zu IBIE auf die Sicherheit meiner Barmittel und Wertpapiere aus?

Sowohl die Finanzinstrumente als auch die Barmittel der Kunden müssen streng getrennt vom Vermögen der IBKR gehalten werden. IBKR nutzt eine Reihe von Banken zur Verwahrung von Kundengeldern, um ein Konzentrationsrisiko bei einem einzelnen Institut zu vermeiden, für die Verwahrung von Wertpapieren nutzt IB sogenannte Custodians (Verwahrstellen). Diese Verwahrstellen halten die Wertpapiere zu Gunsten der Kunden. IBKR verfügt über ein großes Netzwerk der weltweit größten Banken und Verwahrstellen, die durch einen umfangreichen Due-Diligence-Prozess aktiv überwacht werden. Sämtliche Niederlassungen von IB nutzen dieses Netzwerk, somit hat die Migration des Depots zu einer neuen Niederlassung von IB keinerlei Einfluss auf die Sicherheit der Verwahrung. Die jeweiligen Standorte der Finanzinstrumente und Barmittel der Kunden sind jederzeit über den persönlichen Depotauszug der Kunden einsehbar.

Finanzinstrumente, die auf Margin (von IB gewährte zusätzliche Mittel) finanziert werden, können möglicherweise an andere Finanzinstitute ausgeliehen werden (z.B. um Leerverkäufe zu ermöglichen) und weichen somit von der genannten Art der Verwahrung ab. Die Gegenpartei, die die Aktien ausleiht, ist verpflichtet, Mittel in Höhe von mindestens 100 % des Marktwerts der ausgeliehenen Aktien als Sicherheit zu stellen. Die Sicherheiten werden börsentäglich auf der Grundlage des Marktpreises der verliehenen Aktien angepasst. Die Mittel, die als Sicherheiten dienen, müssen von IB separiert und ausschließlich zu Gunsten der Kunden aufbewahrt werden. Dies bedeutet, dass in einem Szenario, in dem eine Gegenpartei die ausgeliehenen Finanzinstrumente nicht mehr zurückgeben kann, der Wert der Finanzinstrumente abgedeckt ist.

Was sind die Auswirkungen auf den Anlegerschutz nach der Migration zu IBIE?

Derzeit sind Ihre Vermögenswerte durch das britische Financial Services Compensation Scheme und die US-amerikanische Securities Investor Protection Corporation vor Verlusten geschützt (weitere Informationen unter https://www.lynxbroker.de/wertpapierdepot/einlagensicherung/).

Eine Migration zur IBIE hat Auswirkungen auf die Schutzsysteme für Anleger. Anleger fallen dadurch nicht mehr unter die britischen und amerikanischen Systeme, sondern unter die europäischen Entschädigungsregeln. Die Richtlinien verpflichten die EU-Länder, ein oder mehrere Anlegerentschädigungssysteme einzurichten, die eine Mindestentschädigung von 20.000 € pro Anleger gewährleisten. Alle Firmen in Europa, die Wertpapierdienstleistungen anbieten, müssen einem solchen System angehören.

Nichtsdestotrotz sind Finanzinstrumente und Barmittel der Kunden von den eigenen Vermögenswerten der IBKR getrennt. Dies war bereits bei IBUK der Fall und ist ebenfalls bei IBIE der Fall. Folglich stehen die Vermögenswerte der Kunden nicht den Gläubigern der IBIE zur Verfügung, sondern müssten an die Kunden zurückgegeben werden. Sollte die IBIE aus einem unvorhergesehenen Grund (z.B. Betrug) nicht in der Lage sein, alle Ihre Gelder zurückzugeben, entschädigt die Sicherungseinrichtung 90% des Verlustes bis zu einem Höchstbetrag von 20.000 €.

Wer ist IBIE?

Als sogenannter Carrying Broker bietet IBIE dem Introducing Broker LYNX Clearing-, Abwicklungs- und Verwahrungsdienstleistungen an. IBIE ist eine Tochtergesellschaft von IBKR. IBKR besitzt operative Tochtergesellschaften und ist seit 1994 ein bei der SEC registrierter Broker-Dealer. IBKR ist in den Vereinigten Staaten an der Börse Nasdaq gelistet (Ticker-Code: IBKR). Auf konsolidierter Basis verfügt IBKR über ein Eigenkapital von mehr als 8,5 Milliarden US-Dollar, was mehr als 6,0 Milliarden US-Dollar über den regulatorischen Anforderungen liegt. IBKR wies für 2019 einen Vorsteuergewinn von 1,2 Milliarden US-Dollar aus und hat keinerlei langfristigen Schulden. Die Anteilseigner der neuen Niederlassungen von IB sind das börsennotierte Unternehmen Interactive Brokers Group, Inc. (18,5%) sowie die Mitarbeiter der Firma und deren Angehörige (81,5%). Im Gegensatz zu den meisten anderen Firmen, bei denen die Management-Ebene einen relativ kleinen Anteil besitzt, ist das Management bei IB sowohl an der negativen als auch an der positiven Entwicklung maßgeblich beteiligt. Aufgrund dieses Eigeninteresses führen sie das Unternehmen konservativ. Zu guter Letzt ist IBKR an der Börse Nasdaq notiert und wird von Standard & Poor’s mit „BBB+ Outlook Positive“ bewertet.

Warum ist LYNX ein Introducing Broker der IBIE?

Durch die Zusammenarbeit mit IBIE erhalten LYNX-Kunden Zugang zum Auftragsausführungsservice von IBIE, der über 125 Börsen in 31 Ländern verbindet. An den meisten dieser Börsen können Kunden direkt in Aktien, Optionen, Futures, gehebelte Produkte, Anleihen, Rohstoffe, ETFs und CFDs investieren. Darüber hinaus haben die Kunden Zugang zu 22 verschiedenen Währungen.

Die bei LYNX übermittelten und an IBIE zur Ausführung vermittelten Kundenaufträge werden nicht an Hochfrequenzhändler oder Market Maker verkauft. Der Weiterverkauf von Kundenaufträgen an Dritte, die als Gegenpartei agieren, hätte einen negativen Einfluss auf den tatsächlichen Transaktionspreis.

IBIE verfügt über ein sehr fortschrittliches Order-Routing-System (SmartRoutingSM), das mit einer großen Anzahl von Börsen und Märkten verbunden ist. Mit dieser Technologie werden die verschiedenen Börsenplätze gescannt und basierend auf dem besten Markt, dem Ausführungspreis, der Geschwindigkeit und den Gesamtkosten der Ausführung geroutet. Als Ergebnis dieses Smart-Routings erhalten Kunden eine schnellere und bessere Auftragsausführung.

Kurz gesagt, dank der Zusammenarbeit mit IBIE ist LYNX in der Lage, seine Kunden weltweit investieren zu lassen und dabei die modernste Infrastruktur zu nutzen.

Wie werden mein Bargeld und meine Positionen bei IBIE verwahrt?

Um Kunden weltweite Handelsmöglichkeiten sämtlicher Arten von Finanzinstrumenten zu bieten, ist das Depot rechtlich unter IBIE, einer Tochtergesellschaft von IBKR, aufgebaut. Sowohl die Barmittel als auch die Finanzinstrumente der Kunden müssen getrennt vom Vermögen der IBKR gehalten werden. Jegliche Bargeldpositionen oder Finanzinstrumente, die bei dritten Finanzinstituten verwahrt werden, sind zugunsten der Kunden tituliert und werden auch im Falle eines Ausfalls oder Konkurses des Brokers getrennt. IBKR nutzt eine Reihe von Banken zur Verwahrung von Kundengeldern, um ein Konzentrationsrisiko bei einem einzelnen Institut zu vermeiden. IBKR führt ebenfalls routinemäßige Überprüfungen dieser Verwahrkonten durch.

Broker können Verzögerungen, die mit der Übertragung von Eigentumsrechten verbunden sind, vermeiden und Trades schnell zu minimalen Kosten ausführen, indem sie Finanzinstrumente im sogenannten „Street Name“ verwahren. Das bedeutet, dass die Finanzinstrumente bei der Verwahrstelle auf den Namen von IBKR lauten, die Eigentumsrechte aber dem jeweiligen Kunden gehören. Im unwahrscheinlichen Fall einer Insolvenz können Gläubiger aufgrund der vorherrschenden Eigentumsrechte der Kunden nicht auf die Vermögenswerte der Kunden zugreifen.

Wie sind meine Wertpapiere beim Handel auf Margin geschützt?

Wenn Finanzinstrumente mit Margin finanziert werden, können Sie möglicherweise an andere Finanzinstitute ausgeliehen werden (z.B. um Leerverkäufe zu ermöglichen). Wenn Kunden bei IBKR einen Kredit aufnehmen, um Wertpapiere zu kaufen, darf IBKR Aktien im Wert von bis zu 140% des Kredits verleihen. In dem Maße, in dem ein Kunde einen Margin-Kredit bei der IBIE unterhält, wird die Sicherheit des Kredits durch die konservativen Margin-Richtlinien der IBIE erhöht, da es dem Kreditnehmer nicht erlaubt ist, ein Margin-Defizit innerhalb von Tagen zu korrigieren, wie es die Vorschriften erlauben. Stattdessen überwacht und handelt IBIE auf Echtzeitbasis, um Positionen automatisch zu liquidieren und den Kredit zurückzuzahlen. Dies bringt den Kreditnehmer zurück in die Margin-Konformität, ohne IBIE und andere Kunden einem Risiko auszusetzen.

Die Gegenpartei, die die Aktie leiht, ist verpflichtet, Mittel in Höhe von mindestens 100% des Marktwerts der geliehenen Aktien als Sicherheit zu stellen. Die Sicherheiten werden börsentäglich auf Grundlage des Marktpreises der geliehenen Aktien angepasst. Die Mittel, die als Sicherheiten dienen, müssen getrennt von IBKR und ausschließlich zugunsten der Kunden aufbewahrt werden. Dies bedeutet, dass in einem Szenario, in dem eine Gegenpartei die ausgeliehenen Finanzinstrumente nicht mehr zurückgeben kann, der Wert der Finanzinstrumente abgedeckt ist.

Wie ist die finanzielle Stabilität von IBIE?

IBIE ist eine Tochtergesellschaft von IBKR. Auf konsolidierter Basis verfügt IBKR über ein Eigenkapital von mehr als 8,5 Milliarden US-Dollar, was mehr als 6,0 Milliarden US-Dollar über den regulatorischen Anforderungen liegt. IBKR weist für 2019 einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 1,2 Milliarden US-Dollar aus und hat keinerlei langfristige Schulden. Die Anteilseigner der neuen Niederlassungen von IB sind das börsennotierte Unternehmen Interactive Brokers Group, Inc. (18,5%) sowie die Mitarbeiter der Firma und deren Angehörige (81,5%). Im Gegensatz zu den meisten anderen Firmen, bei denen die Management-Ebene einen relativ kleinen Anteil besitzt, ist das Management bei IB sowohl an der negativen als auch an der positiven Entwicklung maßgeblich beteiligt. Aufgrund dieses Eigeninteresses führen sie das Unternehmen konservativ. Zu guter Letzt ist IBKR an der Börse Nasdaq notiert und wird von Standard & Poor’s mit „BBB+ Outlook Positive“ bewertet.

Was passiert im Falle einer Insolvenz von IBIE?

Ihre Vermögenswerte sind nicht Teil der Bilanz von IBIE. In dem unwahrscheinlichen Fall einer Insolvenz von IBIE, können Gläubiger aufgrund der Trennung und sicheren Verwahrung der Finanzinstrumente und Barmittel nicht auf die Finanzinstrumente und Barmittel der Kunden zugreifen. Die Kunden sind daher in der Lage, ihre Vermögenswerte zu einer anderen Institution zu übertragen, da sie nicht unter die Ansprüche der Gläubiger fallen.

Nur in dem Fall, in dem die Trennung der Barmittel und Finanzinstrumente der Kunden von den eigenen Vermögenswerten von IBIE nicht gewährleistet ist (z.B. bei Betrug) und IBIE nicht in der Lage wäre, ihre Entschädigungspflichten zu erfüllen (z.B. bei Insolvenz) und daher die Vermögenswerte des Anlegers nicht zurückgeben kann, wird die geltende Anlegerschutzregelung relevant.

Da Ihr Konto über die IBIE geführt wird, ist das Investor Compensation Scheme of Ireland (www.investorcompensation.ie) anwendbar. Das Schutzsystem entschädigt 90 % des Verlusts bis zu einem Höchstbetrag von 20.000 €.

Wie ist der Schutz und die Sicherheit von IBIE im Vergleich zu Finanzdienstleistern in Deutschland?

Ähnlich wie beim Entschädigungssystem in Deutschland schützt die 1997 verabschiedete Richtlinie über Anlegerentschädigungssysteme die Anleger, indem sie eine Entschädigung vorsieht, wenn eine Wertpapierfirma das Vermögen des Anlegers nicht zurückgibt. Die Richtlinie verpflichtet die EU-Länder, ein oder mehrere Anlegerentschädigungssysteme einzurichten, die eine Mindestentschädigung von 20.000 € pro Anleger gewährleisten. Alle Firmen, die Wertpapierdienstleistungen anbieten, einschließlich der neuen IB-Niederlassungen in Irland, Luxemburg und Ungarn, müssen einem solchen System angehören.

Was passiert im Falle einer Insolvenz von LYNX?

In dem unwahrscheinlichen Fall, dass LYNX insolvent geht und infolgedessen seiner Verpflichtungen im Zusammenhang mit der LYNX-Kundenvereinbarung nicht mehr nachkommen kann, können sich Kunden auf das niederländische Anlegerentschädigungssystem, auf Niederländisch „Beleggerscompensatiestelsel“ (BCS), berufen. LYNX nimmt am BCS als lizenzierte Einrichtung teil.

Die maximale Entschädigung im Rahmen der niederländischen Anlegerentschädigungsregelung beträgt 20.000 € pro Kunde. Kunden können die BCS beanspruchen, wenn LYNX unerwartet insolvent gehen sollte und infolge von Missmanagement oder Betrug LYNX seinen finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann und die Gelder und/oder Finanzinstrumente von Kunden nicht mehr zurückgegeben werden können. Da Kunden von LYNX ihre Gelder und/oder Finanzinstrumente bei IBIE halten, wird die Situation, in der LYNX Gelder und/oder Finanzinstrumente von Kunden nicht zurückgeben kann, nicht eintreten.

Weitere Informationen über die niederländische Anlegerentschädigungsregelung finden Sie auf den Websites der AFM und der DNB.

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Josephine Müller
Josephine Müller
Leiterin Neukundenabteilung